» IM AUGENBLICK LEBEN.

Ein Zen - Schüler hatte gelesen, dass zur Zeit des Buddha seine Schüler für ihr fröhliches, strahlendes Wesen bekannt waren. "Woran lag das wohl?", fragte der Schüler seinen Lehrer.

"Das lag daran, dass sie in der Gegenwart lebten", entgegnete der Lehrer. "Sie hielten sich nicht an der Vergangenheit fest und sehnten sich nicht nach der Zukunft."

"Warum soll ich mich nicht an der Vergangenheit festhalten?", fragte der Student. "Sie ist doch voll schöner Erinnerungen, die sich festzuhalten lohnen."

Der Lehrer antwortete: "Sich an schöne Dinge aus der Vergangenheit zu erinnern, ist sicher nicht falsch, solange diese Erinnerungen die Menschen nicht hindern, in der Gegenwart zu leben. Sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft haben ihre Berechtigung. Man kann aus der Vergangenheit lernen und Pläne für die Zukunft machen. Wer aber mit Bedauern auf die Vergangenheit und mit Sorge in die Zukunft schaut, hat nichts davon,denn nur in der Gegenwart kann man handeln."

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